Haustüren für Mietshäuser - Die besten Tipps rund um Einkauf und Einbau

on Oktober 09, 2019

Lesen Sie im Folgenden nützliche Profitipps zum Thema Haustüren in Mietshäusern und Mehrfamilienhäusern. Diese Türen müssen spezielle Anforderungen erfüllen und dienen in erster Linie der Sicherheit der Bewohner. Was sonst noch wichtig ist, erfahren Sie in unserem fachlich gesicherten Artikel.

Haustüren, die in Mehrfamilienhäusern und Mietshäusern den Eingang bilden, sollen in der Regel hohe Ansprüche erfüllen. Dabei ist die Optik zunächst Nebensache, da auf andere Faktoren deutlich mehr Wert gelegt wird:

  • ein hohes Maß an Sicherheit und Schutz vor Einbruch
  • Stabilität gegenüber Witterung und Verziehen
  • komfortable Sonderfunktionen

Sicherheit geht vor!

Türen für Mietshäuser müssen einer besonders hohen Beanspruchung standhalten. Diese Eigenschaft geht im Normalfall einher mit dem Einbruchschutz. Als Material bietet sich hier insbesondere Aluminium an, weil es gut zu verarbeiten und für den gewünschten Einsatz sehr robust ist.

Von sehr guter Qualität sollten auch die Beschläge sein, also sämtliche Bauteile, die das Benutzen erst ermöglichen: einen Griff für außen und eine Türklinke für innen, Profilzylinder, Bänder etc.

In jedem Fall empfiehlt es sich beim Einbau der Mietshaustür, den Bändern (Scharnieren) eine große Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Ist die Haustür mit zwei Bändern ausgestattet, sollte man die Sicherheit erhöhen, indem zusätzlich sogenannte Bandseiten-Sicherungen verwendet werden. Sind dagegen drei Bänder vorgesehen, verfügt die Tür bereits über so viel Einbruchschutz, dass auf die Sicherungen verzichtet werden kann.

Darüber hinaus kann eine Kernziehschutz-Rosette oder zumindest ein Profilzylinder mit eingebautem Ziehschutz eingebaut werden, die eine wirksame Schutzmaßnahme gegen Einbruchversuche mit neuartigen Werkzeugen wie „Ziehfix“ darstellen.

Auch bei der Füllung des Türflügels kommt es auf die richtige Wahl an. Eine teilweise Verglasung, die unbedingt aus Sicherheitsglas bestehen sollte, ist hübsch anzusehen und lässt vor allem Tageslicht in den Innenbereich. Sie macht es jedoch Einbrechern etwas leichter als vorwiegend massive Türen – allerdings weisen die Statistiken nur sehr selten Einbruchsversuche durch die Haustür aus.

Außerdem lässt sich die Sicherheit noch durch Mehrfach-Verriegelungen erhöhen. Der Standard ist hier eine manuelle Verriegelung, eine durchaus sinnvolle Option für einen verbesserten Einbruchschutz ist jedoch die Automatikverriegelung. Sie sorgt dafür, dass die Haustür jedes Mal sofort verriegelt wird, sobald sie ein Bewohner beim Verlassen des Hauses hinter sich zuzieht.

Alleskönner – die wichtigsten Komfortfunktionen

Enorm wichtig bei den allermeisten Haustüren in Mietshäusern ist die Möglichkeit, sie mit Hilfe eines Türöffners von der Wohnung aus bedienen zu können. Dieses beliebte Bauteil, auch Summer genannt, ermöglicht es auf Knopfdruck, dass Gäste selbständig die Tür von außen öffnen können, ohne dass die Bewohner selbst zur Haustür laufen müssen.

Doch eine Haustür für Mietshäuser muss noch mehr können! Heutzutage sollte sie eine hohe Dichtigkeit aufweisen, damit Kälte und Hitze draußen bleiben und nicht ungehindert ins Treppenhaus gelangen können. Im Bodenbereich sorgen vor allem Bodenschienen oder Bodenschwellen für diesen gewünschten klimatischen Effekt. Aus demselben Grund sollte für die Verglasung unbedingt eine Wärmeschutz-Isolierverglasung gewählt werden. Und auch in puncto Lärmschutz soll eine Hauseingangstür einige Dezibel abhalten können.

Eine weitere komfortable Aufgabe übernimmt der sogenannte Obentürschließer. Er sorgt dafür, dass die Tür nach dem Öffnen wieder in ihre geschlossene Position zurückkehrt – gerade bei einer Vielzahl an Mietparteien erhöht dies die Lebensdauer der Haustür, da dieser Schließvorgang erfahrungsgemäß sanfter vonstatten geht. Ebenso ist ein fest verbauter Feststeller an der Innenseite der Tür praktisch, um sie für eine bestimmte Dauer geöffnet zu lassen.

Schließlich muss auch die Frage geklärt sein, welche Zusatzfunktionen eine Eingangstür von Mehrfamilienhäusern erfüllen soll: eine einflügelige oder zweiflügelige Tür; ein oder zwei unbewegliche Seitenteile; ein Seitenteil mit integrierten Briefkästen? Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

Nicht nur die inneren Werte zählen: die Optik der Hauseingangstür

Zu guter Letzt spielt auch das Aussehen einer Tür im Mehrfamilienhaus als Entree eine Rolle. Im Idealfall bildet sie mit der Fassade eine optische Einheit und dient als schmückendes Element und „Visitenkarte des Hauses. Für besonders reizvolle optische Akzente ist die Kombination unterschiedlicher Farben beliebt. Auch wenn eine Türfläche einfarbig gestaltet wird, findet man auf der Innenseite eher helle Farben, zumeist Weiß, und auf der Außenseite oft eine zum Charakter des Hauses passende „kräftigere“ Farbe.

Auch die verglasten Flächen der Tür lassen sich noch schöner gestalten, zum Beispiel indem man Teilbereiche mattiert. Das lässt sich durch Mattglas und Ornamentglas oder Sandstrahlarbeiten ebenso erreichen wie durch das kostengünstige Aufkleben von Folie.

Zusätzlich kann man die Hauseingangstür noch mit diversen Applikationen wie zum Beispiel Sockelbleche verschönern. Steigender Beliebtheit erfreut sich hierfür der Werkstoff „Alunox“, der im Grunde nichts anderes ist als Aluminium in Edelstahl-Optik. Da er besonders pflegeleicht ist, sieht man auch bei häufiger Benutzung so gut wie keine Fingerabdrücke.

Vorsicht: Nicht am falschen Ende sparen!

Sofern für den Einbau einer neuen Eingangstür im Mehrfamilienhaus zunächst die alte Tür entfernt werden muss: Diese Arbeit sollte von einem Fachbetrieb erledigt werden! Denn die fachgerechte Demontage, bei der die weitgehende Unversehrtheit des Mauerwerks höchste Priorität hat, erfordert von den Handwerkern Erfahrung, geübte Präzision und Sorgfalt. Wir, die Firma Lipphardt Metallbau, übernehmen diese Aufgabe gern und bauen auch Ihre neue Hauseingangstür für ein Mietshaus fachgerecht ein!

 

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