Immer, wenn es um Sicherheitstüren speziell für die Industrie oder andere Gewerbebereiche geht, hoffen wir, dass sie nie einem Härtetest unterzogen werden.

Doch natürlich bauen wir sie so, dass sie ihn jederzeit bestehen würden. Im Vergleich zu normalen Türen müssen Sicherheitstüren in der Industrie einiges aushalten können – gerade auch in Abhängigkeit zu dem Schutzzweck, für den sie gedacht sind! Aus diesem Grund können sie für ganz besondere Szenarien – und zwar einflügelig oder zweiflügelig – ausgelegt sein:

  • Rauchschutztüren
  • Brandschutztüren
  • Einbruchschutztüren
  • Fluchtwegtüren
  • Schallschutztüren

Individuelle Optionen für Ihre Sicherheitstüren möglich

Ob gegen Feuer oder Qualm, gewaltsamen Zutritt oder Lärm: Je nach Anforderungen werden für diese Türen Aluminium oder Stahl in unterschiedlichen Materialstärken, Sicherungen gegen Einbruch sowie besondere Abdichtungen verwendet. Auch der Einsatz von Sicherheitsglas kann sowohl aus optischen wie auch aus Gründen der Durchsicht erfolgen und mindert die Schutzfähigkeit kaum.

Für alle Türen – unabhängig vom Gewicht – können wir eine motorbetriebene Öffnung und Schließung realisieren. Eine weitere, oft nachgefragte Anforderung an unsere Sicherheitstüren ist die selbstschließende Funktion. Sie sorgt dafür, dass insbesondere Außentüren automatisch für den Zugang von außerhalb eines Gebäudes verschlossen sind, während sie von innen permanent zu öffnen sind. Dieser Aspekt wird vor allem für Türen gefordert, die auf Fluchtwegen nach draußen zum Einsatz kommen. Darüber hinaus verfügen solche Türen oft über eine sogenannte Panikfunktion, das heißt, sie muss in Fluchtrichtung aufgehen und in öffentlichen Gebäuden mit ortsunkundigen Besuchern mit einer Push-bar ausgerüstet sein. Halten sich hingegen nur eigene Mitarbeiter im Gebäude auf, reicht ein normaler Drücker.

Eine Klasse für sich

Je nach Schutzbedarf und nach internen oder gesetzlichen Vorschriften gilt es bei der Ausführung einer Sicherheitstür einiges zu beachten. Als Brandschutztüren zum Beispiel werden in der Regel Türen der Klassen T 30, T 60 oder T 90 verwendet, was nichts anderes als die zeitliche Widerstandskraft gegen Feuer bedeutet. Manchmal stehen diese Türen offen, haben jedoch Magnete, die im Brandfall dafür sorgen, dass sich die Tür schließt. Achtung: Tun sie das nicht, zahlt die Versicherung nicht!

Selbstschließende Rauchschutztüren werden oft für Fluchtwege verwendet, auf denen kein Brandschutz vorgeschrieben ist. Ein Richtwert ist hier, dass sie bei einem Feueralarm mindestens 10 Minuten lang die Flucht ermöglichen müssen. Beide Funktionen, gegen Feuer und gegen Rauch, lassen sich auch in einer Tür kombinieren.

Für die Widerstandskraft einer Tür gegen Einbruchsversuche gibt es ebenso verschiedene Schutzklassen: Für die Industrie kommen hier in der Regel Schutztüren der Klassen RC 4 bis RC 6 in Frage, wobei „RC“ für englisch „Resistance Class“ steht. Je höher die Klasse, desto länger hält die Tür dem Angriff eines erfahrenen Täters mit leistungsstarkem Elektrowerkzeug stand. Für all diese Schutzmerkmale werden selbstverständlich die entsprechenden Zertifikate des Herstellers zur Aufbewahrung vor Ort zur Verfügung gestellt.

Wartungsintervalle für Sicherheitstüren beachten!

Bei aller Sorgfalt bei der Ausrüstung eines Gebäudes mit Sicherheitstüren sowie bei deren Einbau sollte allerdings eines nicht vergessen werden: die regelmäßige Wartung! Nur damit bleibt gewährleistet, dass die Türen nicht nur selbst lange leben, sondern im Notfall auch zuverlässig Leben und Eigentum schützen. Also, hoffen wir, dass unsere Türen nie den Ernstfall erleben müssen – aber es ist gut zu wissen, dass sie installiert sind. 

Bildergalerie Sicherheitstüren 

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