Balkongeländer bei Neubau und Sanierung

Egal ob für Neubau oder Sanierung, beim Bau der Balkongeländer ist die Gewährleistung der Sicherheit oberstes Gebot. Gleichzeitig legen Bauherren und Sanierer heute mehr denn je Wert auf Ästhetik und individuellen Stil. Doch das muss sich nicht gegenseitig ausschließen. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, worauf es bei Balkongeländern ankommt. 

Balkongeländer bedeutet Sicherheit

Bei einem Balkongeländer handelt es sich in erster Linie um eine Absturzsicherung – und dafür gibt es Regeln. Jedes Bundesland in Deutschland verfügt über eine eigene Landesbauordnung, und in dieser ist exakt festgelegt, wie ein Balkongeländer beschaffen sein muss. Hier die wichtigsten Vorschriften:

Material: 

  • - Bei Glas ist ausschließlich Verbundsicherheitsglas mit einer Mindestdicke von 8 Millimetern oder Acrylglas zu verwenden. 
  • - Holz muss in jedem Fall durchbruchsicher sein und sollte regelmäßig gepflegt werden, damit es vor Witterungseinflüssen geschützt ist. 
  • - Metallgeländer müssen permanente Stabilität gewährleisten und dürfen nicht rosten.

Höhe: 

  • - Die Mindesthöhe beträgt in vielen Bundesländern 110 cm, manchmal auch nur 90 cm. Und zwar stets ab Bodenplatte. 
  • - Bei einer Absturzhöhe von mehr als 12 Metern erhöht sich diese Vorgabe in der Regel. 
  • - Einige Balkongeländer – vor allem aus Glas oder Metall – werden unter der Bodenplatte verankert. Diese Befestigungsart müssen Sie unbedingt bei der Berechnung der nötigen Höhe beachten, damit das Balkongeländer am Ende nicht zu niedrig ausfällt.


Vorzüge von Metallgeländern an Balkonen

Geländer aus Metall eignen sich besonders gut, da sie pflegeleichter und sehr robust sind. Aluminium oder Edelstahl sind die am häufigsten verwendeten Materialien. 

Messinggeländer kommen heute nur noch selten – meist an denkmalgeschützten Häusern – zum Einsatz, denn diese sind eher teuer und zu weich. Formschöne Geländer aus Schmiedeeisen stehen für einen ganz individuellen Stil und repräsentieren einen klassischen Vintage-Look.

Balkongeländer schützen und können Leben retten

Bei der Gestaltung sollten Sie in jedem Fall darauf achten, dass weder (kleine!) Menschen, noch Gegenstände herunterfallen können. Aus diesem Grund sollte der Abstand zwischen senkrechten Streben wie auch zwischen Bodenplatte und Geländer maximal 12 cm betragen. Dieser Wert soll verhindern, dass in den Lücken ein Kinderkopf hindurchpasst oder gar zwischen den Streben steckenbleiben kann, und ist relativ einheitlich vorgegeben, in manchen Landesbauordnungen jedoch noch strenger ausgelegt.

Worauf Sie im Interesse der Sicherheit für Kinder bei Ihrem Balkongeländer weiter achten sollten: Verzichten Sie auf Querstreben, denn diese laden die kleinen Entdecker zum Klettern ein – der sogenannte Leitereffekt. Auch dieser Aspekt wird in den meisten Bauordnungen behandelt.

Diese Regelungen gelten im Übrigen auch dann, wenn keine Kinder im Haushalt leben. Schließlich kann es jederzeit sein, dass kleine Kinder zu Besuch kommen oder später einmal eine Familie mit Kindern in die dazugehörige Wohnung einzieht.

Außerdem versteht es sich von selbst, dass gerade Blumenkästen so sicher befestigt sein sollten, dass sie nicht bei stärkerem Wind oder unbeabsichtigter Berührung herunterfallen und Passanten verletzen können. 

Die Montage von Balkongeländern ist etwas für Profis

Bei Lipphardt Metallbau in Göttingen verteilen sich die Aufträge für Balkongeländer ungefähr hälftig auf Neubau und Sanierung. Wir verfügen demnach in beiden Bereichen über große Erfahrungswerte und können Sie kompetent und individuell zu Ihren Vorstellungen beraten. Verlassen Sie sich bei unserem fachkundigen Team auf eine absolut sorgfältige Arbeit, bei der die Sicherheit jederzeit im Vordergrund steht.

Wir wissen genau, worauf es beim Bau eines hundertprozentig zuverlässigen Balkongeländers ankommt. So müssen beispielsweise die zum Einsatz kommenden Dübel für die entstehende Belastung zugelassen sein. Auch die Frage, ob für ein bestimmtes Projekt eine Baugenehmigung eingeholt werden muss, können unsere Fachkräfte jederzeit beantworten. Bei Bedarf ziehen wir einen Bauingenieur hinzu, um eine statistische Berechnung durchführen zu lassen und so den Vorgaben in der Landesbauordnung Genüge zu tun. 

Last but not least: Ein neu aufgebautes Geländer – ob bei Neubau oder Sanierung – sollte stets sicherheitstechnisch abgenommen werden. Nach der erfolgten Montage durch unsere Fachfirma ist dieser Schritt selbstverständlich inklusive, jedoch letzten Endes Formsache, da wir von der Firma Lipphardt streng nach den Vorschriften arbeiten. So sind Sie vollkommen auf der sicheren Seite! 

Hier finde Sie noch unsere große Bildergalerie unserer Arbeiten zum Thema Balkongeländer. 

 

Treppengeländer für Innen und Außen

Sicherheit und Ästhetik stehen im Vordergrund

Treppengeländer – ob für Innen oder für Außen – sollen heute mehr erfüllen als nur hohe Sicherheitsanforderungen. Die Optik spielt mehr denn je eine Rolle, und so ist es die Aufgabe von Fachfirmen wie Lipphardt Metallbau, dafür zu sorgen, dass beide Aspekte, Sicherheit und Ästhetik, voll bedient werden. Mehr dazu, was Sie rund um das Thema Treppengeländer beachten sollten, erfahren Sie im Folgenden.

Wichtigster Punkt bei Treppengeländern: auf die Sicherheit achten!

DIN 18065 sowie Unfallverhütungsvorschriften legen bestimmte Anforderungen an ein Treppengeländer: Bei mehr als drei Stufen und möglichen Sturzhöhen über 15 cm muss ein Geländer zur Sicherung einer Treppe installiert werden. Bis zu einer Höhe von 12 Metern muss das Treppengeländer mindestens 90 cm hoch sein, darüber mindestens 110 cm.

Senkrechte Füllstäbe zwischen den Befestigungspfosten dürfen maximal 12 cm Abstand voneinander haben, damit vor allem keine Kleinkinder, aber auch keine kleineren Haustiere hindurch passen und sich bei einem Sturz verletzen können. Ebenso zu beachten, wenn Sie in einem Haushalt mit kleinen Kindern leben: Die Füllung eines Treppengeländers darf nicht zum Klettern einladen.

Zusätzliche Sicherheit in einem Treppenhaus bieten Details wie Treppenstufen mit einem rutschhemmenden Belag oder eine Beleuchtung, die einfach unterhalb des Handlaufes platziert werden kann. 

Haltbarkeit – entscheidender Faktor bei der Wahl des Treppengeländers

Während sich im Innenbereich zum Teil auch Holz in Verbindung mit  Stahlelementen einsetzen lässt, kommt es außen vor allem auf die Korrosionsbeständigkeit und den Witterungswiderstand an. Dafür kommen in der Regel Materialien zum Einsatz, die selbst extremen Witterungseinflüssen standhalten, wie etwa feuerverzinkter Stahl oder Edelstahl.

Edelstahl hat dabei den Vorteil, dass es nicht nur besonders pflegeleicht, sondern auch ein sehr haltbares Material ist. Für Füllungen aus Glas darf ausschließlich Sicherheitsglas verwendet werden.

Grundsätzlich sollte die Montage eines Treppengeländers dem Fachbetrieb überlassen werden. Die Profis von Lipphardt Metallbau wissen aus Erfahrung am besten, worauf es ankommt, um ein Höchstmaß an Sicherheit zu bieten und gleichzeitig die gewünschte Optik herzustellen. Denn eines sollten Sie stets beachten: Kein Geländer ist wie das andere, da auch so gut wie alle Treppen individuell sind. Hier müssen wir insbesondere die Steigung Ihrer Treppe berücksichtigen, die sich aus der Stufentiefe und Stufenhöhe ergibt. Wir beraten Sie daher ausführlich zu den Möglichkeiten und empfehlen Ihnen die ideale und formschöne Lösung für Ihre Gegebenheiten vor Ort. 

Das Treppengeländer als Gestaltungselement

Bei der Gestaltung Ihres Treppengeländers gibt es allerdings noch mehr im Auge zu behalten als nur die Sicherheit und die Materialwahl. Das Geländer soll schließlich optimal zum Haus passen und Ihren individuellen Ansprüchen entsprechen.

Meistens wünschen sich unsere Kunden dabei Lösungen, die modern und elegant aussehen. Eine kleine Herausforderung für uns sind Treppengeländer nach Maß an der Stelle, wo sie die Richtung wechseln, meist an einem Treppenabsatz oder Podest. Einige Impressionen wie auch Anregungen liefert Ihnen unsere Bildergalerie.

Mit entscheidend für die Optik ist die Füllung des Treppengeländers.

Hier bieten sich – je nach Vorliebe und baulichen Gestaltungsfragen – folgende Optionen an: Platten, Glas, Lochblech, Draht, Seile oder andere Muster und Materialien. Ein wirklich faszinierender Trend sind künstlerisch hochwertige rostfarbene Stahlbleche, die in einem bestimmten Ornament ausgeschnitten sind. Aber auch die Kombination von Glas und Edelstahl ist ein gefragtes zeitloses Design.

Mehr als ein i-Tüpfelchen bildet der Handlauf eines Geländers an der Treppe. Er wird normalerweise fest auf den Geländerpfosten montiert und sollte ergonomischen Anforderungen genügen – also etwa rund, bequem und griffsicher sein du im Idealfall einen Durchmesser von 42 cm aufweisen. In den allermeisten Fällen verbauen wir hier Handläufe aus Edelstahl, die ebenfalls wegen ihrer zeitlosen Eleganz bevorzugt werden. Darüber hinaus haben Sie beim Treppengeländer-Zubehör die Wahl zwischen unterschiedlichen Endkappen und Dekorationselementen wie Edelstahlkugeln.

Treppengeländer: sichere und schöne Ausführungen von Lipphardt Metallbau

Sparen Sie nicht am falschen Ende und vertrauen Sie bei Ihrem Treppengeländer auf die handwerkliche Qualität des Fachmanns. Individuelle Beratung und eine solide, robuste Montage Ihres Treppengeländers innen wie außen sind für uns selbstverständlich. Das wissen auch Architekten in der Region rund um Göttingen zu schätzen, die vor allem beim Neubau auf unsere Erfahrung und unsere Kompetenz zurückgreifen. Lassen Sie sich von unserem Know-how überzeugen!

 

 

 

Wer repariert elektrische Garagentore?

Ein motorgetriebenes, elektrisches Garagentor zählt ohne Zweifel zu den wirklich komfortablen Dingen im Leben. Das merkt man vor allem dann, wenn das selbsttätige Öffnen aufgrund eines Schadens nicht mehr zur Verfügung steht. Lesen Sie in unserem neuesten Artikel alles Wichtige über defekte Garagentore – und wer sie wieder repariert.

 

Garagentor kaputt … und jetzt?

Natürlich wünschen wir uns alle, dass sämtliche Gerätschaften, die uns wichtig sind, ein Leben lang halten. Insbesondere die elektrischen, von denen die wenigsten eine zweite Chance bekommen können, weil eine Reparatur kostspieliger ist als eine Neuanschaffung.

Im Falle von elektrischen Garagentoren kommt es ganz auf den Hersteller und damit vor allem auf die Qualität der Bauteile an. Dass die Billigvariante aus dem Baumarkt keine echte Langzeitlösung sein kann, ist kein großes Geheimnis. Hier treten die ersten Probleme manchmal bereits nach Ablauf der Garantiezeit auf. Dann muss der Fachmann schauen, ob sich der Austausch elektronischer Bauteile und damit eine Reparatur durch Teilerneuerung überhaupt lohnt. Nicht immer muss dabei der komplette Motor oder die Elektronik ausgetauscht werden, hin und wieder können auch Einzelteile ersetzt werden, sofern diese separat erhältlich sind – ressourcenschonend und gut für die Umwelt!

Anders bei hochwertigen Toren: Deren Antriebe sind von bester Qualität, was normalerweise zu Laufzeiten von über 20 Jahren führt – zumal wenn regelmäßige Wartungen und der rechtzeitige Austausch von Verschleißteilen hinzukommt. Die Mehrkosten für ein Premiumtor rechnen sich demnach auf jeden Fall! Außer bei Unfällen oder bei anderen äußerlichen Beschädigungen, woraufhin einzelne Teile ausgetauscht werden können, ist bei den meisten Kunden eine Umrüstung nach 30 Jahren auf die modernste Technik der wahrscheinlichere Grund für einen Austausch.

 

Defekte bei elektrischen Garagentoren

Bei den modernen Garagentoren, die mit einem Antrieb arbeiten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, warum sie sich nicht mehr öffnen lassen; und längst nicht alle davon sind für den Laien offensichtlich. Oftmals versagen die Motorsteuerung oder die Funkplatine, die meistens recht einfach auszutauschen oder zu reparieren sind. Bei älteren Modellen mit Kettenantrieb können früher oder später die Ritzel im Motor verschleißen, was einem Totalschaden gleichkommt. In fast allen Fällen wird dann der komplette Motor ersetzt. Die heute so gut wie ausschließlich verwendeten Antriebe mit Zahnriemen hingegen halten ewig.

Die zur Bedienung der Tore eingesetzten Fernbedienungen werden in aller Regel mitgetauscht, wenn der Motor ersetzt werden muss. Die immer seltener gebräuchlichen Schlüsselsysteme lassen sich dagegen oftmals weiterverwenden, da das Schloss unabhängig vom Antrieb ist.

 

Doch keine Sorge: Alle elektrischen Garagentore kann man per Hand noch öffnen! Für jeden Motortyp gibt es eine Notentriegelung, mit deren Hilfe man jederzeit Zugang zu seiner Garage erhält. Das lässt zwar in der Tat den gewohnten Komfort vermissen, verhindert aber, dass die Dinge in der Garage länger eingesperrt bleiben müssen.

Wer vorbeugt, hat kein Nachsehen

Allemal besser, als auf einen Schaden am Antriebssystem Ihres Garagentores zu warten, ist es, ein Mal pro Jahr alle relevanten Teile vom Fachbetrieb checken zu lassen. Bei einer solchen Wartung können rechtzeitig wichtige funktionale Einstellungen vorgenommen werden, sodass Sie damit das Leben des Tores verlängern und gleichzeitig die Sicherheit erhöhen. Insbesondere die Premiumhersteller bieten nicht nur bessere Ausstattungsmöglichkeiten, sondern auch diverse Einstellungsoptionen, die es zu überprüfen gilt.

 

In diesem Zusammenhang möchten wir Ihnen davon abraten, umfangreiche Einstellungen, Wartungen oder gar Reparaturen selbst vorzunehmen. Im schlimmsten Fall setzen Sie bestimmte Funktionen wie die wichtigen Schutzmechanismen außer Kraft und müssen zusätzlich noch Ihr Auto reparieren lassen. Ob Schwingtor, Drehtor oder Sektionaltor, egal für welche Marke: Sprechen Sie uns an – wir unterbreiten Ihnen gern ein Angebot, auch für einen Servicevertrag!

Extra-Tipp: Bei Lipphardt Metallbau gibt es immer wieder richtig gute Aktionen in Kooperation mit namhaften Herstellern. Topmoderne Sektionaltore mit elektrischem Antrieb können Sie dabei zu verlockenden Preisen erwerben. Schauen Sie öfters mal auf unsere Webseite – es lohnt sich! 

 

Handlauf aus Edelstahl

Elegantes Design für Ihre Treppen

Ein Handlauf aus Edelstahl sorgt bei jeder Treppe für einen echten Hingucker. Das schlichte, zeitlose und edle Design erfreut sich großer Beliebtheit und wird in nahezu jedem Bereich eingesetzt, ob im Privaten oder in Unternehmensgebäuden. Nebenbei dient der Handlauf natürlich auch dem Schutz. Lesen Sie in diesem Artikel alles zum Thema Sicherheit und Optik von Handläufen aus Edelstahl.

 

Edelstahl-Handläufe haben den exklusiven Look & Feel

Die meisten Menschen bevorzugen einen Handlauf aus Edelstahl aufgrund seiner optischen Eigenschaften. Keine Frage, Edelstahl besitzt eben dieses besondere Etwas, das eine hohe Wertigkeit vermittelt und das uns alle anspricht. Mit einem Edelstahl-Handlauf lassen sich Treppen mit Leichtigkeit aufwerten.

Das auf Hochglanz geschliffene oder matte Material fasst sich gut an und passt im Grunde zu allen Situationen: Sofern die Einrichtung modern ist, wirkt es stimmig und harmonisch, bei allen anderen bildet es einen schönen Kontrast, insbesondere zu einer Holztreppe. Optisch attraktiv ist auch der Effekt eines Materialmix‘ für den Handlauf aus Edelstahl und Holz im Innenbereich.

Dabei punktet Edelstahl weiter durch seinen pflegeleichten Charakter. Durch die Benutzung putzt sich ein Handlauf quasi von selbst und hat darüber hinaus deutlich weniger Pflege (am besten durch hochwertigen Edelstahlreiniger) nötig als diejenigen aus anderen Materialien. Dadurch empfiehlt sich Edelstahl gerade im Außenbereich als besonders haltbar und robust.

Sicherheit geht vor – gerade bei Handläufen!

Vor allem ältere Menschen oder andere mit Einschränkungen in der Mobilität sind über eine starke Unterstützung beim Gang die Treppe hinauf oder herunter dankbar. Ein Handlauf aus Edelstahl ist genau der richtige „Partner“ dafür. Aufgrund seiner pflegeleichten Eigenschaften ist Edelstahl auch das am häufigsten verwendete Material in Krankenhäusern oder Altenheimen, wo es in hohem Maße auf die Sicherheit und Hilfe gerade an Treppen ankommt. Hier – wie auch im privaten oder beruflichen Bereich – hat sich ein Durchmesser von 42 mm bewährt, den die meisten Menschen gut greifen können.

Stabile Montage von Edelstahl-Handläufen

Für die Befestigung eines Edelstahl-Handlaufs ist zunächst entscheidend, ob dieser auf einem freistehenden Geländer angebracht werden soll oder an einer Wand. Für die Befestigung an letzterer gibt es verschiedene Wandhalterungen. In der Regel sorgen dünnere Handlaufträger für die sichere und stabile Verbindung zur Wand, gleichzeitig aber auch für einen gewissen Abstand, der Verletzungen verhindern soll. In der Wand wird in der Regel eine Anschraubplatte ebenfalls aus Edelstahl (eine sogenannte Ronde) verschraubt. Der Vorteil: Man kann die Halterungen auch später wieder abschrauben.

Bei einem freistehenden Geländer hingegen wird der Handlauf aus Edelstahl auf Pfosten gesetzt, entweder mittels einer dünneren Halterung, ähnlich wie bei der Wandmontage, oder direkt auf die Pfosten, wodurch der Handlauf mit ihnen zu „verschmelzen“ scheint. Sehr beliebt ist ein solcher Edelstahl-Handlauf als Abschluss eines Balkongeländers. Das sieht nicht nur richtig gut aus, sondern liefert eine langlebige Handlauf-Lösung für Balkon oder Terrasse, die ein Zugewinn an Sicherheit mit sich bringt. 

Insgesamt gibt es hinsichtlich der Befestigungsmöglichkeiten viel zu beachten, was letzten Endes auf das individuelle Projekt ankommt. Wir empfehlen Ihnen, sich stets von einem Fachbetrieb wie Lipphardt Metallbau beraten zu lassen.

Grundsätzlich verschweißen wir die einzelnen Edelstahl-Elemente miteinander. Das erhöht nicht nur die Stabilität, sondern entsprechend auch die Sicherheit. Optisch sind dagegen keine Nachteile in Kauf zu nehmen, und in puncto Haltbarkeit sind geschweißte Handläufe und Handlaufträger im Außenbereich sogar deutlich weniger anfällig für Rost. Selbst die Endkappen, die schließlich auf die Enden des offenen Edelstahlrohres gesetzt werden, verschweißen wir „unsichtbar“.

Bei Handläufen aus Edelstahl besser auf den Fachmann setzen

Im Vergleich dazu bietet ein Bausatz für einen Edelstahl-Treppenhandlauf aus dem Baumarkt oft eine minderwertige Qualität, die sogar auf Kosten der Sicherheit gehen. Die Baumarktprodukte müssen in der Regel zusammen gesteckt werden, die Materialstärken und Ausführungen sind in der Regel wesentlich dünner. Nicht wenige Hersteller sparen bei diesen vermeintlich günstigen Sets zudem am Material.

Individuelle Wünsche lassen sich damit erst recht nicht verwirklichen: Für maßgeschneiderte Lösungen von Handläufen aus Edelstahl erfordert es das Know-how eines Fachbetriebes. Dann können auch besondere Formen wie ein gebogener Handlauf oder geschickt eingesetzte freistehende Geländer realisiert werden. Auch die Länge spielt dabei kaum eine Rolle.

Mit dem besonderen Service unseres Metallbaubetriebes können Sie sich eine Menge Stress und ausufernde Kosten ersparen. Nutzen Sie gern unseren Service und lassen Sie sich von uns persönlich beraten. Wir nehmen bei Ihnen vor Ort Maß, produzieren einen Handlauf aus Edelstahl ganz nach Ihren Wünschen und montieren dieses fachgerecht und sicher. Und bei Bedarf natürlich auch das ganze Geländer.

Wartung von Türen und Toranlagen

Inspektion / Wartung für die Industrie und Hausverwaltung

Alle motorbetriebenen Tore und Türen sowie Brandschutztüren in der Industrie, im Gewerbe wie auch in öffentlichen Gebäuden müssen mindestens einmal im Jahr einer Inspektion unterzogen und gewartet werden – das ist gesetzlich vorgeschrieben! Viele kennen diese Vorschrift nicht, andere denken nicht regelmäßig daran. Wir geben Ihnen Tipps, was Sie für die routinemäßigen Inspektionen beachten sollten und worum es dabei überhaupt geht.

Wartungsarbeiten: notwendig oder lästige Pflicht?

In den Technischen Regeln für Arbeitsstätten ASR A1.7 „Türen und Tore“ – unter dem Punkt 10.2 der Arbeitsstättenrichtlinie – ist folgendes festgelegt:

(1) Kraftbetätigte Türen und Tore müssen nach den Vorgaben des Herstellers vor der ersten Inbetriebnahme, nach wesentlichen Änderungen sowie wiederkehrend sachgerecht auf ihren sicheren Zustand geprüft werden. Die wiederkehrende Prüfung sollte mindestens einmal jährlich erfolgen. Die Ergebnisse der sicherheitstechnischen Prüfung sind aufzuzeichnen und in der Arbeitsstätte aufzubewahren.

(2) Die sicherheitstechnische Prüfung von kraftbetätigten Türen und Toren darf nur durch Sachkundige durchgeführt werden, die die Funktionstüchtigkeit der Schutzeinrichtungen beurteilen und mit geeigneter Messtechnik, die z. B. den zeitlichen Kraftverlauf an Schließkanten nachweist, überprüfen können. […]

(3) Brandschutztüren und -tore sind nach der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung bzw. dem Prüfzeugnis regelmäßig zu prüfen, damit sie im Notfall einwandfrei schließen (z. B. Feststellanlagen einmal monatlich durch den Betreiber und einmal jährlich durch den Sachkundigen).“

Sicherheit steht immer im Vordergrund

Was folgt daraus? Es geht darum, Sicherheit bestmöglich zu gewährleisten, Gefahren zu minimieren und Unfälle zu vermeiden. Eine Inspektion der mittels eines Motors betriebenen Türen und Tore sowie von Brandschutztüren muss mindestens einmal im Jahr sowie nach wesentlichen baulichen Veränderungen stattfinden und von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.

In Abhängigkeit von den jeweiligen Zyklen, wie häufig sie benutzt werden, kann eine Überprüfung auch zwei Mal im Jahr notwendig werden. Das betrifft übrigens alle Arten von Türen und Toren, darunter Drehflügeltüren, Drehkreuze, Drehtore, Karuselltüren, Kipptore, Schiebetore, Schiebetüren, Rolltore und Sektionaltore. Und was viele nicht wissen: Die Vorschrift gilt sogar für Privathaushalte, sofern sie Personal beschäftigen, das die kraftbetätigten Tore bedienen muss!

Außerdem muss die Prüfung dokumentiert werden. Der Prüfbericht ist vom Auftraggeber zwingend abzulegen und dient als Nachweis der vorgeschriebenen Pflicht. Darüber hinaus erhalten die geprüften Türen und Tore eine Prüfplakette als für jeden sichtbares Zeichen.

Und wie wird geprüft? Das gibt in der Regel der Hersteller der Türen und Tore anhand eines Pflichtenheftes vor. Es beinhaltet Checklisten, die entsprechend der vorhandenen, verbauten Komponenten abgearbeitet werden, so dass kein Prüfpunkt vergessen oder übersehen werden kann. 

Fenster, Türen und Tore – lang sollen sie leben!

Wir empfehlen dringend, bei dieser Gelegenheit der Prüfung auch eine vollständige Wartung und bei Bedarf eine Reparatur der relevanten Bauteile durchführen zu lassen. Solche Instandhaltungsmaßnahmen dienen der Sicherheit und der Langlebigkeit und gewährleisten die zuverlässige Funktion.

Im Grunde gilt das für sämtliche beweglichen Bauteile, also gleichermaßen für nicht motorbetriebene Türen und Tore. Auch sie sollten von Zeit zu Zeit – idealerweise in einem jährlichen Rhythmus vom Fachbetrieb – geprüft, gepflegt und ggf. nachjustiert werden. 

Auf der sicheren Seite

Setzen Sie bei der fachgerechten Inspektion und Wartung Ihrer motorbetriebenen Türen und Tore auf einen Betrieb, der sich auskennt: Das Team von Lipphardt Metallbau aus Göttingen verfügt über reichlich Erfahrung, um einerseits den gesetzlichen Vorschriften voll zu entsprechen und notwendig werdende Arbeiten fachgerecht auszuführen und andererseits hinsichtlich Zeit und Kosten auf ein Minimum zu beschränken.

Wir bieten unseren Kunden in diesem Rahmen langfristige Wartungsverträge über drei oder über fünf Jahre an. Aufgrund der Preisbindung im Vertrag stellt dies die kostengünstigste Variante für unsere Auftraggeber dar und verschafft allen Beteiligten Planungssicherheit – und nicht zuletzt die nötige und gute Gewissheit, verantwortungsvoll zu handeln.

 

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